Carbonfolien und Autofolierung: So funktioniert es!

Beim Autotuning spielt die optische Veränderung von Kraftfahrzeugen natürlich eine übergeordnete Rolle. Die Autofolierung ist eine praktische und einfache Lösung für diejenigen, die das Tuning selbst durchführen möchten und wenig bis gar keine Erfahrungen beim Lackieren haben. Die Vorteile der Autofolien und der Carbonfolien liegen darin, dass sie ohne Fachkenntnisse anhand von Anleitungen angebracht werden können und auch wieder rückstandslos, ohne den Lack zu beschädigen, entfernt werden können.

Die Vorteile der Folierung

Wer sein Auto mit einer Folie bekleben möchte, der muss in der Lage sein, sehr präzise und sehr sauber zu arbeiten. Auch Carbonfolie für KFZ kann einfach aufgebracht werden und danach wieder abgelöst werden. Auch Carbonfolie, die eine fühlbare Struktur aufweist kann nach dem anbringen, ohne den Lack darunter zu beschädigen wieder gelöst werden. Prinzipiell können die Folien sowohl trocken als auch nass verklebt werden. Gute Folien halten zwischen fünf und sieben Jahren. Insbesondere bei Carbonfolien kann ein 3D-Effekt durch die Verklebung mit einem Heißluftföhn erzeugt werden. Gute Folien sind UV-beständig, was bedeutet, dass sie auch bei langer oder extremer Sonneneinstrahlung nicht ausbleichen. Zudem sollten die Folien wetterfest sein. Die Wetterfestigkeit bezieht sich insbesondere auf sehr hohe aber auch sehr niedrige Temperaturen. Zudem sollten die Folien einen Waschstraßenbesuch aushalten können.

Das Auto folieren

Selbst folieren sollten nur diejenigen, die handwerkliches Geschick, sehr viel Zeit und sehr gute Nerven haben. In der Regel klappt das blasenfreie Kleben nicht beim ersten Versuch. Das Ablösen einer falsch angebrachten Folie dauert jedoch in Regel wesentlich länger als das Anbringen der Folien. Wer jedoch sich das Üben am Auto nicht zutraut, der sollte das Folieren in fachkundige Hände geben, auch wenn es dort unter Umständen das Zwanzigfache kostet. Die Herausforderung beim Car Wrapping sind die Rundungen der Fahrzeuge. Hierzu wird ein spezielles Rakel benötigt, um die Folie ebenmäßig aufzubringen. Zudem kann die Autofolie nur auf sauberem Lack angebracht werden. Das Verkleiden eines Fahrzeugs mit Folie ist nicht sinnvoll, wenn große Kratzer im Lack sind oder Rostflecken vorhanden sind. Diese Stellen müssen erst ausgebessert werden. Folien halten weder auf Rost noch auf Spachtelmasse oder unlackierten Stellen. Wer keine Erfahrung mit dem Folieren hat, sollte Nass, also mit einer Seifenlauge folieren. Hier kann die Position der Folie verändert werden, solange sich noch Wasser unter der Folie befindet. Jedoch kann der Feinschliff, also die Anpassung an Ecken und das Abschneiden der Folie erst erfolgen, wenn diese fest verklebt, also getrocknet ist. Gerade bei den Ecken sollte beachtet werden, dass die Folie sich bei Hitze ein wenig zusammenzieht. Sehr hilfreich ist auch diese Video-Anleitung zum Bekleben von Autoteilen.

Wir wünschen viel Spaß beim Basteln!

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*